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DDS – Die Deutsche Schule
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Heft 4/2017: Übergänge nach der allgemeinbildenden Schule

Die Übergänge von der allgemeinbildenden Schule in eine berufliche Ausbildung oder ein Studium und von diesen in eine erste qualifizierte berufliche Tätigkeit gehören zu den individuell herausfordernden, anspruchsvollen und wahrscheinlich folgenreichsten Statuspassagen im Leben junger Menschen. Auch wenn einmal getroffene Entscheidungen hinsichtlich einer Schulform, eines Ausbildungsberufs oder eines Studienfachs nicht unumkehrbar sind, so bestimmen diese regelhaft in einem frühen Stadium des Lebenswegs zu treffenden grundlegenden Festlegungen doch in weitreichendem Maße Qualifikationswege, Bildungsbiographien, Lebenseinkommen und Lebenschancen.

Aus Sicht der für schulische Bildung, berufliche Ausbildung und Studium Verantwortlichen, seien es Politik und Verwaltung oder die Ausbildungsplätze bereitstellende Wirtschaft, gilt es, die Rahmenbedingungen für diese Statuspassagen und Übergänge zwischen Schule und Ausbildung bzw. Hochschule so zu gestalten, dass Fehlentscheidungen minimiert werden und Übergänge zwischen den genannten Bereichen möglichst reibungslos erfolgen können. Dies setzt nicht nur eine jeweils auskömmliche Zahl an Ausbildungs- und Studienplätzen voraus, sondern auch ein die Vielfalt der Interessen und möglichen Bildungswege widerspiegelndes, qualitativ hochwertiges System allgemein- und berufsbildender Schulen, deren Abschlüsse passende Anschlüsse an jeweils weiterführende Einrichtungen bzw. Qualifikationswege ermöglichen.

Heft 4/2017 der Zeitschrift „Die Deutsche Schule“ widmet sich den Übergängen Schule–Beruf sowie Schule–Hochschule und den mit ihnen individuell verbundenen Herausforderungen. In den Beiträgen zum Themenschwerpunkt stehen das Bildungs- und Ausbildungssystem selbst, die mit ihm vermachten Übergangswege und die Bildungsgangentscheidungen der Schulabsolventinnen und -absolventen im Mittelpunkt.

⇒ Übersicht und Abstracts

Im letzten Jahr erschienen: 13. Beiheft der DDS mit dem Thema "Qualifizierung für sprachliche Bildung"

Das 13. Beiheft der DDS befasst sich mit Programmen und Projekten zur Professionalisierung von Lehrkräften und pädagogischen Fachkräften. Um die sprachliche Bildung aller Schülerinnen und Schüler - insbesondere derjenigen, die mehrsprachig aufwachsen - systematisch zu fördern, bedarf es unterschiedlicher, auf die jeweiligen sprachlichen Bedingungen angepasster Konzepte. Es müssen Programme und Konzepte entwickelt werden, die alle am Bildungsprozess Beteiligten in diese Aufgabe einzubeziehen erlauben: die Kinder und Jugendlichen, ihre Eltern und vor allem die pädagogischen Fachkräfte im vorschulischen Bereich, die Lehrkräfte und diejenigen, die diese Fachkräfte aus- und fortbilden.

Ausgewählt betrachtet werden in diesem Heft zum einen Programme, die sicherstellen sollen, dass sich alle Lehrkräfte in der Aus- und Fortbildung mit Fragen sprachlicher Bildung befassen, und zum anderen Ergebnisse aus unterschiedlichen (inter-)nationalen empirischen Forschungsprojekten, die u.a. erkennen lassen, wie breit das Spektrum der zu erforschenden Fragestellungen ist, damit forschungsbasiert sprachliche Bildung in der mehrsprachigen Schule vom vorschulischen Bereich an und unter Einbindung aller Akteure gestaltet werden kann.

⇒ Zum Inhaltsverzeichnis / Table of Contents

Für Bildungswissenschaftler*innen interessant:
"Bildungsforschung - disziplinäre Zugänge" als Special Collection

Mit dem Heft "Bildungsfoschung - disziplinäre Zugänge" beginnt die Zeitschrift DDS mit einer neuen Reihe - den sogenannten "Special Collections". Damit sollen in unregelmäßigen Abständen Beiträge aus der Zeitschrift zu bestimmten Themen gemeinsam veröffentlicht werden, um so auch einem anderen Publikum als den Abonnenten der DDS zugänglich gemacht zu werden. Die Hefte sind als E-Book oder Book on Demand erhältlich.

In der ersten Ausgabe der "Special Collections" werden die Beiträge zusammengefasst, die in den Jahren 2011 bis 2015 in der Reihe "Bildungsforschung – disziplinäre Zugänge" erschienen sind.

Empirische Bildungsforschung ist nicht Gegenstand und Arbeitsbereich lediglich einer einzelnen Disziplin, sondern in hohem Maße interdisziplinär verankert. Beteiligt sind u.a. die Erziehungswissenschaft, die Psychologie mit ihren Teildisziplinen pädagogische Psychologie und Bildungspsychologie, die Bildungssoziologie, die Bildungsökonomie, die Bildungsgeographie oder auch die Politikwissenschaft, soweit sie sich beispielsweise mit Fragen der bildungspolitischen Steuerung befasst, sowie die Rechtswissenschaft. Seit einiger Zeit erheben zudem die Neurowissenschaften den Anspruch, sich empirisch zu Bildungsprozessen äußern zu können.

Damit Ergebnisse empirischer Bildungsforschung breit rezipiert bzw. in einen administrativen und/oder politischen Diskurs eingeführt werden können, ist es wichtig, die jeweils disziplinspezifischen Zugänge zum Gegenstandsbereich und auch die ggf. disziplinspezifischen Begrenzungen zu kennen, um sie angemessen berücksichtigen zu können. Dies will der vorliegende Band mit seinen Beiträgen leisten.

⇒ Zum Inhaltsverzeichnis / Table of Contents

DDS – auch online erhältlich!

Die Zeitschrift "DDS – Die Deutsche Schule" kann auch online im PDF-Format gekauft oder abonniert werden. Das betrifft sowohl einzelne Artikel zum Preis von jeweils 5,- € als auch ganze Hefte.

Für den Online-Erwerb einzelner Artikel oder Hefte sowie für ein Online-Abonnement schreiben Sie bitte eine Mail an orderwaxmann.com.

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