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DDS – Die Deutsche Schule
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Heft 1/2017: Professionalisierung im Berufsfeld Schule

Nicht selten werden in Zeiten gesellschaftlichen Wandels besonders hohe Erwartungen an die Schule gerichtet. Dies ist systematisch darin angelegt, dass der Schule als Enkulturationsinstanz eine hohe Bedeutung im intergenerationalen Verhältnis zukommt. Dementsprechend liegt es nahe, viele Erwartungen und Zukunftshoffnungen auf diese Instanz und die in ihr pädagogisch Tätigen zu projizieren.

In den Jahren nach den ersten TIMSS- und PISA-Untersuchungen war es insbesondere die starke Korrelation von sozioökonomischen Ungleichheiten und  Bildungserträgen, die als Herausforderungen an die Schulpolitik adressiert wurden – und erst in zweiter Instanz an die Sozialpolitik. Vergleichbares gilt seit einigen Jahren auch für das nach der Ratifizierung der UN-Behindertenrechtskonvention viel bildungspolitische Aufmerksamkeit auf sich ziehende Thema Inklusion. Die öffentlich formulierten Ansprüche an den Lehrerberuf neigen damit zur Expansion, bis hin zur Überforderung, sodass sie nur noch durch einen „heroischen Superlehrer“ oder eine „idealisierte Wunderlehrerin“ bewältigt werden könnten.

Während wir uns in den nächsten Themenschwerpunkten der Zeitschrift solchen, gesteigerte Anspruchshaltungen gegenüber Schule provozierenden Themen wie der Digitalen Bildung (Heft 2/2017) und der Beschulung von Kindern und Jugendlichen mit Fluchterfahrungen (Heft 3/2017) widmen, möchten wir in dieser Ausgabe den Blick auf die Professionalisierung von Lehrkräften im Berufsfeld Schule richten und hierbei insbesondere auch das „training on the job“ und die Lehrerfortbildung betrachten, da diese oftmals aus dem Blick geraten.

⇒ Übersicht und Abstracts

Im letzten Jahr erschienen: 13. Beiheft der DDS mit dem Thema "Qualifizierung für sprachliche Bildung"

Das 13. Beiheft der DDS befasst sich mit Programmen und Projekten zur Professionalisierung von Lehrkräften und pädagogischen Fachkräften. Um die sprachliche Bildung aller Schülerinnen und Schüler - insbesondere derjenigen, die mehrsprachig aufwachsen - systematisch zu fördern, bedarf es unterschiedlicher, auf die jeweiligen sprachlichen Bedingungen angepasster Konzepte. Es müssen Programme und Konzepte entwickelt werden, die alle am Bildungsprozess Beteiligten in diese Aufgabe einzubeziehen erlauben: die Kinder und Jugendlichen, ihre Eltern und vor allem die pädagogischen Fachkräfte im vorschulischen Bereich, die Lehrkräfte und diejenigen, die diese Fachkräfte aus- und fortbilden.

Ausgewählt betrachtet werden in diesem Heft zum einen Programme, die sicherstellen sollen, dass sich alle Lehrkräfte in der Aus- und Fortbildung mit Fragen sprachlicher Bildung befassen, und zum anderen Ergebnisse aus unterschiedlichen (inter-)nationalen empirischen Forschungsprojekten, die u.a. erkennen lassen, wie breit das Spektrum der zu erforschenden Fragestellungen ist, damit forschungsbasiert sprachliche Bildung in der mehrsprachigen Schule vom vorschulischen Bereich an und unter Einbindung aller Akteure gestaltet werden kann.

⇒ Zum Inhaltsverzeichnis / Table of Contents

Für Bildungswissenschaftler*innen interessant:
"Bildungsforschung - disziplinäre Zugänge" als Special Collection

Mit dem Heft "Bildungsfoschung - disziplinäre Zugänge" beginnt die Zeitschrift DDS mit einer neuen Reihe - den sogenannten "Special Collections". Damit sollen in unregelmäßigen Abständen Beiträge aus der Zeitschrift zu bestimmten Themen gemeinsam veröffentlicht werden, um so auch einem anderen Publikum als den Abonnenten der DDS zugänglich gemacht zu werden. Die Hefte sind als E-Book oder Book on Demand erhältlich.

In der ersten Ausgabe der "Special Collections" werden die Beiträge zusammengefasst, die in den Jahren 2011 bis 2015 in der Reihe "Bildungsforschung – disziplinäre Zugänge" erschienen sind.

Empirische Bildungsforschung ist nicht Gegenstand und Arbeitsbereich lediglich einer einzelnen Disziplin, sondern in hohem Maße interdisziplinär verankert. Beteiligt sind u.a. die Erziehungswissenschaft, die Psychologie mit ihren Teildisziplinen pädagogische Psychologie und Bildungspsychologie, die Bildungssoziologie, die Bildungsökonomie, die Bildungsgeographie oder auch die Politikwissenschaft, soweit sie sich beispielsweise mit Fragen der bildungspolitischen Steuerung befasst, sowie die Rechtswissenschaft. Seit einiger Zeit erheben zudem die Neurowissenschaften den Anspruch, sich empirisch zu Bildungsprozessen äußern zu können.

Damit Ergebnisse empirischer Bildungsforschung breit rezipiert bzw. in einen administrativen und/oder politischen Diskurs eingeführt werden können, ist es wichtig, die jeweils disziplinspezifischen Zugänge zum Gegenstandsbereich und auch die ggf. disziplinspezifischen Begrenzungen zu kennen, um sie angemessen berücksichtigen zu können. Dies will der vorliegende Band mit seinen Beiträgen leisten.

⇒ Zum Inhaltsverzeichnis / Table of Contents

DDS – auch online erhältlich!

Die Zeitschrift "DDS – Die Deutsche Schule" kann auch online im PDF-Format gekauft oder abonniert werden. Das betrifft sowohl einzelne Artikel zum Preis von jeweils 5,- € als auch ganze Hefte.

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